Textilkennzeichnungsverordnung

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Textilkennzeichnung

Auf www.textilkennzeichnungsverordnung.de finden Sie Informationen rund um das Thema Textilkennzeichnung.

Welche Produkte müssen gekennzeichnet werden? Muss die Textilkennzeichnung auch im Online-Shop angegeben werden? Wie müssen die Textilfasern bezeichnet werden? Die Antwort auf diese Fragen und mehr erfahren Sie auf dieser Seite.

Auch informieren wir Sie über die wesentlichen Neuerungen, welche die Textilkennzeichnungsverordnung, welche das Textilkennzeichnungsgesetz zum 08.05.2012 endgültig ablösen wird, für Onlinehändler mit sich bringt.

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Die Textilkennzeichnungsverordnung gilt bereits seit dem 08. Mai 2012.


Beiträge rund um das Thema Textilkennzeichnung

Berichtigung der Textilkennzeichnungsverordnung Mit Inkrafttreten der Textilkennzeichnungsverordnung schien es so, als ob Täschnerwaren nicht mehr von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sind und Textilfasern nicht mehr als Polyacryl bezeichnet werden dürfen. Diese offenbar redaktionellen Fehler wurden nun berichtigt.

Rohstoffgehaltsangabe auch online erforderlich Rohstoffangaben müssen auch im Online-Handel gemacht werden. Dies entschied das LG Frankenthal mit Urteil vom 14.02.2008 (Az. 2 HK.0 175/07, 2 HK O 175/07) in einer Auseinandersetzung zwischen zwei Händlern, welche unter anderem Kostüme über eine Internetplattform zum Verkauf anbieten.

Neue Textilkennzeichnungsverordnung ab 08.05.2012 Das Textilkennzeichnungsgesetz verabschiedet sich. Ab 08.05.2012 gilt die neue Textilkennzeichnungsverordnung und zwar EU-weit und unmittelbar ohne Umsetzung. Lesen Sie mehr zu den neuen Regelungen in unserem Beitrag.


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Textilkennzeichnungsverordnung

Textilkennzeichnungsverordnung VERORDNUNG (EU) Nr. 1007/2011 DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. September 2011 über die Bezeichnungen von Textilfasern und die damit zusammenhängende Etikettierung und Kennzeichnung der Faserzusammensetzung von Textilerzeugnissen und zur Aufhebung der Richtlinie 73/44/EWG des Rates und der Richtlinien 96/73/EG und 2008/121/EG des Europäischen Parlaments und des Rates (Textilkennzeichnungsverordnung)

Anlagen zur Verordnung Die Textilkennzeichnungsverordnung hat zehn Anlagen. Von besonderer Bedeutung für Hersteller und Händler sind hierbei Anhang I, welche die Lister der zu verwendenden Bezeichnungen für Textilfasern enthält, Anhang V, in welchem Textilerzeugnisse aufgeführt werden, für welche eine Etikettierung oder Kennzeichnung nicht vorgeschrieben ist oder Anhang VI, in welchem Textilerzeugnisse zu finden sind, für die eine globale Etikettierungn ausreicht.

Anhang I Liste der Bezeichnungen von Textilfasern Anhang I enthält die Liste der Bezeichnungen, welche auf Etiketten und Kennzeichnungen von Textilerzeugnissen verwendet werden dürfen.

Anhang II Mindestanforderungen technisches Dossier In Anhang II werden die Mindestanforderungen dargestellt, welche an ein technisches Dossier gestellt werden, welches einem Antrag auf Einfügung neuer Bezeichnungen von Textilfasern beigefügt werden muss.

Anhang III Bezeichnungen gemäß Artikel 8 Abs. 1 In Anhang III fnden Sie Bezeichnungen, mit welchem ein Wollerzeugnis gekennzeichnet werdne darf, wenn es ausschließlich aus einer Wollfaser besteht, die niemals in einem Fertigerzeugnis enthalten war unddie weder einem anderen als als dem zur Herstellung des Erzeugnisses erforderlichen Spinn- und/oder Filzprozess unterlegen hat noch einer faserschädigenden Behandlung oder Benutzung ausgesetzt wurde.

Anhang IV Etikettierungs- u. Kennzeichnungsvorschr Anhang VI enthält Besondere Etikettierungs- und Kennzeichnungsvorschriften für bestimmte Textilerzeugnisse, z.B. für Miederwaren, Stickerei-Textilien, Textilerzeugnisse aus Samt oder Plüsch oder für Bodenbeläge und Teppiche.

Anhang V Ausnahmen In Anhang V sind Textilerzeugnisse aufgeführt, für die keine Etikettierung oder Kennzeichnung vorgeschrieben ist, z.B. Spielzeug, Hüllen für Mobiltelefone oder Textilerzeugnisse für den Schutz und die Sicherzeit wie Sicherheitsgurte oder Fallschirme.

Anhang VI Globale Etikettierung Anhang VI enthält eine Aufzählung von Textilerzeugnissen, für die eine globale Etikettierung ausreicht.

Anhang VII Ausgenommene Artikel Es existieren Artikel, welche bei der Bestimmung der Faserzusammensetzung nicht zu beachten sind. Diese sind in Anhang VII aufgezählt. Danach sind grundsätzlich nicht textile Teile, Etiketten, Zubehör oder mit Textilien überzogene Knöpfe und Schnallen nicht zu berücksichtigen. Bei Socken und Strumpfhosen können zusätzliches Elastikgarn im Bündchen oder Verstärkungsgarn an Zehen und Ferse unberücksichtigt bleiben u.a.

Anhang VIII Methoden quantitative Analyse In Anhang VIII werden Methoden für die quantitative Analyse von binären und ternären Textilfasergemischen dargestellt. Diese Methoden werden bei der Überprüfung der Faserzusammensetzung verwendet.

Anhang IX Vereinbarte Zuschläge Anhang IX enthält Zuschläge, die zur Berechnung des Gewichts der in einem Textilerzeugnis enthaltenen Fasern verwendet werden müssen.

Anhang X Entsprechungstabellen In Anhang X findet sich eine Entsprechungstabelle, in welcher die Artikel der Richtline 2998/121/EG und der vorliegenden Textilkennzeichnungsverordnung gegenübergestellt werden.

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